der veranstaltungszweck:

Im Rahmen von Kursen und Milongas gewährleistet Levent Göksu Seit 2014 als Physiotherapeut, Dienstleister und Kulturschaffender das Training und erhalt verschiedener sozialer, motoirischer und sensorischer Grundeigenschaften.

 

Anaerobes Kreislauftraining

Verbesserung der Tiefensensibilität

erhöhung der Beweglichkeit

Förderung Sozialer Kontakte

Haltungsarbeit

Grob und Feinmotorik training

Visuelle, Auditive und kinästhetische Sensorik verbesserung

Kapilarrisierung der Beinmuskulatur

Förderung von Musikalität und Taktgefühl

 

Ich schreib da immer wieder mal was ...

Der Spirituelle Weg des Tänzers oder das leben eines Zauberlehrlings

Hörst du das Rauschen? 

 

Warum schreibe ich das hier überhaupt, warum mache ich mir die Arbeit? Was habe ich davon? Die Antwort ist wohl, dass die Kraft mich aufersucht hat dies niederzuschreiben. Was ist nun damit gemeint mit dem Spirituellen Weg des Tänzers?  Wann ist jemand Ein Tänzer, wann beginnt man ein Tänzer zu sein und was macht ein Tänzer eigentlich zu einem Tänzer. Was zeichnet einen Tänzer aus, und vor allem was unterscheidet den spirituellen Weg des Tänzers von dem uns bekannten Tänzer? 

 

Ich lebe in Deutschland des Jahres 2021 und spätestens jetzt und hier sollte uns klar werden dass niemand den Tanz erfunden hat und erster war und sich wichtig nehmen sollte. tanzen ist eine Grundeigenschaft des Menschen und hat eine neurologische Grundlage. Die Grundlage ist unsere Fähigkeit zu fühlen und weiterzuleiten, bzw zu beantworten, wirken, bzw sich von dem Gefühl bewegen lassen. und dient als Basis für jegliche weiter Handlungen. Tanzen ist nicht zu vergleichen mit anderen tätigkeiten wie z.B. Schreinern, Schlossern, Steinmetzn. Diese Berufe bearbeiten einen 3. Bezugspunkt und zwar das Elementare Material. Der Tänzer sowie auch der Therapeut arbeitet mit seinem 1. und 2. Bezugspunkt und wird somit selbst zum 3. Bezugspunkt des Gegenübers, des Zuschauers und Mittänzer/innen.

 

Wenn wir Tanz als Ergebnis von Interpretationen unterschiedlicher Informationsquellen wie z. B. Musik oder Musikähnliche Geräusche sehen, dann muss ich im nächsten Atemzug sagen das kann alles sein. Und für den Tänzer ist dies auch so. Er bewegt sich sowieso, warum dann nicht im Ausdruck.  Somit wird sein Atem zur Triebfeder sich in die unterschiedlichsten emotionalen Stimmungen zu versetzen und diese körperlich zum Ausdruck zu bringen.

 

Wenn wir über emotionale zusammenhänge und vegetatives Nervensystem sprechen und über Körpersprache und Körperhaltung diskutieren, dann können wir von der Spiritualität nicht weit weg sein. Der Rote leitfaden der sich durch die Geschichte zieht. Wenn er nicht schon da war oder hier gerade ist, dann ist es ziemlich sicher dass er kommen wird. Es kommt der Moment wo sich der Tänzer entscheiden tut, ein Scheideweg für den Zauberlehrling, ist er Bereit sein bisheriges Leben abzulassen? Ist er bereit SeinBewusstsein zu erweitern und zu erheben. Erheben in höhen des geringeren Leids und Leidens. Je höher sein Bewusstsein ist, desto geringeres Leid wird ihm zuteil. Das ist keine wage Aussicht wie bei einer wette, sondern eine Einladung in eine Magische Welt. 

 

Die fähigkeit Magische, Abstrakte und sehr komplexe unerklärbare vorgänge in und um einen herum wahrzunehmen, zu deuten, zu pflegen, zu wandeln, sogar zu nutzen ist die grösste Herausforderung des Tänzers was ihm auf seinem Weg begegnet.

Die Stufen des spirituellen Pfades

22.Januar 1973

Autor: Chögyam Trungpas

Es beschreibt die Stufen des sprituellen Pfades

 

Die Erhebung auf den Thron

 

Eins

Eltern sind sehr gütig,

Ich aber bin noch zu jung, um dies schätzen zu können.

Die Berge und Täler des Hochlandes sind wunderschön;

Ich aber, der ich niemals das Flachland erblickt habe, bin

   einfältig.

 

Zwei

Als ich nach Nahrung für den Geist gestrebt

Und die Schwertspitze des Intellekts geschärft hatte,

Machte ich die Entdeckung unvergänglicher Eltern,

Die ich niemals wieder vergessen kann.

 

Drei

Ich, der ich niemanden habe, der Einfluss auf meine

   Ansichten nimmt,

Bringe meine ursprüngliche Natur zur Entfaltung

Und nehme den Stil einer/s jugendlichen Prinzen/essin an.

Dies ist dem einzigen Lehrer zu verdanken.

 

Vier

Ich bin eifrig damit beschäftigt, für andere zu wirken.

Die Kraft, die alle Hindernisse durchdringt, 

Hat den/die Prinzen/essin alt und weise gemacht

Und lässt ihn/Ihr sich vor niemanden fürchten.

 

Fünf

Für mich, der ich im offenen Raume tanze,

Von den Wolken eingehüllt werde,

Die Sonne verzehre und den Mond halte,

Sind die Sterne das Gefolge.

 

Sechs

Das bloße Kind ist voller Schönheit und Würde.

Am Himmel erblüht die rote Blume.

Es scheint widersinnig, den/die Tänzer/in ohne Form zu erblicken,

Der/die zu der Trompete tanzt, die keinen Bläser hat.

 

Sieben

Wann ich, beim Palast des Roten Rubins,

Der Hervorbringung der Keimsilbe lausche,

Betrachte ich mit Freude den Tanz der Illusion -

Die verführerischen Jungfrauen der Erscheinungsformen.

 

Acht

Der Kämpfer ohne Schwert,

Der auf einem Regenbogen reitet,

Vernimmt das grenzenlose Gelächter transzendierender Freude.

Das Gift der Schlange wird zur Amrita.

 

Neun

Ich der ich Feuer trinke, mich mit Wasser kleide,

Das Szepter des Windes halte

Und Erde atme,

Bin der Beherrscher der Drei Welten

 

Die 3 Welten sind lt. Wikipedia:

  • In der ersten Welt befinden sich die acht Höllen, darüber die Region der Tiere, der Hungrigen Geister, der Asura-Dämonen, die Region der Menschen und zuoberst die 6 unteren Himmel der Devata. Hier gibt es zuunterst die Welt der 4 Wächter-Könige, darüber liegt „Indras Himmel“, auch Tavatimsa-Himmel oder sogar „Welt der 33 Götter“ genannt.
  • Die zweite Welt besteht aus 16 nach oben hin immer erhabeneren metaphysischen Ebenen, hier leben begierdelose Gottheiten in feinstofflichen Körpern.
  • Die dritte Welt schließlich hat vier Regionen, deren Bewohner keinerlei äußerer materieller Form unterliegen und jahrtausendelang in Meditation versunken sind.

Jenseits dieser Zonen liegt das Nirwana, das nicht beschrieben werden kann, da es sich dem menschlichen Begriffsvermögen entzieht.

 

 

 

Noch ein paar Fakten:

Eigentlich ist es unmöglich zu beschreiben was ich möchte, denn die Worte oder die hier mir zur verfügung stehende Möglichkeit des Schreibens und lesens ist sehr begrezt aber ich versuche mein bestes.

 

 

Der Tänzer fühlt und bewegt sich dementsprechend. Oder er läuft unter bestimmten Rahmenbedingungen eine Choreografie ab, was nicht heißt dass er dabei nichts fühlen würde jedoch ist zumindest ein Teil seiner Aufmaerksamkeit an den Ablauf der Choreografie gebunden und somit evtl an einen Regisseur. Man kann die Bindungen als Bezugspunkte bezeichnen. So wie der Anwalt im jeweiligen Gesetzbuch einen Bezugspunkt hat, Bewitzt der Tänzer auch Bezugspunkte

 

Der 1. Bezugspunkt der Wahrnehmung ist die Quelle des Senders der Informationen nah denen sich der Tänzer bewegt.

Der 2. Bezugspunkt ist der Körper des Tänzers mit seinen Fähigkeiten und möglichkeiten.

Der 3. und Jeder Weitere Bezugspunkt der hinzukommt wie z. B. der Raum eine Partnerin, oder ein Regisseur, bzw Choreograph oder Lehrer oder eine Fernsehshow die nachgetanzt werden will oder eine Figur

 

All dies erweitert einerseits sein repartouare für möglichkeiten, und aber gleichzeitig sind es bindungen die den Tänzer in sein Bewegungen beeinflussen. Der Krper des Tänzers ist quasi der Trichter in dem alles zusamenläuft.

Grundsätzlich gilt hier zu schreiben dass der Menschliche Körper noch nicht vollkommen erforscht ist und noch viele Geheimnisse versteckt sind die noch gefunden werden wollen. Aber im Grossen und ganzen nach dem heuteigen Wissenstand wie z.B. die Tatsache dass die Erde Rund ist, steht uns Menschen ein gewisses Wahrnehmungsspektrum zur Verfügung. Unsere Wahrnehmungsorgane mit all ihren Sinnesorganen Organellen und noch unbekanntem sind hier Die Haut, Die Augen, Die Ohren, Die Nase, Die Zunge, Tiefensensibilität des Körpers, überall im Köper sind Sinnes Nerven Zellen verstreut, die ununterbrochen Informationen ans Gehirn senden, wo diese verarbeitet und beantwortet werde, hierbei durchlaufen die Informationen unterschiedliche Filter, Modulatoren, Generatoren, eotionalen bewertugen, vergleiche mit älteren Erfahrungen, usw... man lese hierzu bei mehr interesse einschlägige Fachliteratur.

 

Aufgrund unserer neuronalen Struktur erlebt sozusagen jedes Individuum mit der fast gleichen Ausgangsituation seine Umwelt auf unterschiedliche weise sowie in unterschiedlicher Intensität.

 

Aufgenommene Informationen 

Wir nehmen wahr und verarbeiten die Informationen. Als Ergebnis entstehen Bewegungsabläufe. Bei einem neuen Bewegungsablauf Koordiniert Das Gehirn bereits bekannte Muster miteinander und es entsteht ein ähnlicher Bewegungsablauf wie geplant war. 

Es gibt immer das erste mal und die Rutine danach, welche spätestens nach der 3. genauen Analyse beginnt. Das heisst wenn der Tänzer etwas wahrgenommen und sich entsprechend dazu bewegt hat, dies dann 3 mal intensiv wiederholt (denn ab da ist der positive effekt am grössten), beginnt das Gehirn die Bewegung reproduzierbar abzuspeichern und bei Bedarf auszuführen, je öfter dies geschieht desto Routinierter und souveräner wird der Tänzer im entsprechenden Bewegungsablauf. 

 

 

 

 

 

Die hier verfassten Texte sind teilweise mit eigenen Worten in zusammenhang gebracht oder eben ausschnitte aus unterschiedlichen bereits existieren texten unterschiedlichster Quellen. Falls uns der Verfasser bekannt ist, geben wir das auch gerne an.